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Abteilung für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung

Stigergasse 2/I, 8020 Graz
Tel: +43 (316) 872-4800
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22.09.2017

GründerInnenreise nach Berlin

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Seit Jahren lädt die Abteilung für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung der Stadt Graz zu GründerInnenreisen in die großen internationalen Metropolen. Das Ziel: intensive internationale Netzwerkkontakte zu KundInnen, PartnerInnen oder LieferantInnen zu knüpfen. Eine Reise, die heuer Einblicke in ein einzigartiges Wirtschaftsumfeld gab. Anfang September führte die Reise in die Gründungshauptstadt Berlin. Die aktive Coworking-Szene und weltbekannte Start-ups wie Soundcloud oder Zalando beweisen, weshalb Berlin gerne als Start-up-Hauptstadt Europas tituliert wird. Die teilnehmenden GründerInnen konnten sich vor Ort davon ein lebendiges Bild machen.

 
Tag 1

Angeführt wurde die Reisegruppe von Stadtrat Dr. Günter Riegler und der Abteilungsleiterin der A15 Mag.ª Andrea Keimel starteten um Punkt 6 Uhr morgens die Triebwerke des Fliegers vom Flughafen Graz in Richtung Berlin-Tegel. Dafür musste der eine oder andere bereits weit vor 4 Uhr aus dem Bett. Ein Frühstück später mit Wiener Kaffee in Berlin ist die Müdigkeit ob der frühen Wachstunde auch schon vergangen.

Die erste Reisestation der Gruppe führte uns in den Südosten nach Berlin Adlershof. Dort entstand seit Mitte der 1990er-Jahre Deutschlands größter Wissenschafts- und Technologiepark und bildet eine Wissenschaftsstadt in der Stadt. Wo früher der erste deutsche Motorflugplatz und später die Akademie der Wissenschaften der DDR standen, forschen dort nun auf knapp 4km² an Hochtechnologien wie Photonik, Mikrosysteme und Biotechnologie. Beim Adlershof koexistieren Abteilungen von Konzernen neben High-Tech-Start-ups und Studierenden der Humboldt-Universität - insgesamt 17.600 Mitarbeiter in über 1.000 Unternehmen. Daneben werden für GründerInnen auch spezielle Start-up Services in Adlershof wie der A² Accelerator, Coworking Spaces und Gründerwerkstätten wie -zentren angeboten. Besonders interessant: Adlershof ist mehr als nur ein Technologiepark, sondern bietet auch breit angelegte Grünflächen, Wohnhäuser in Ruhelagen, Sport- und Freizeitflächen und Schulen. Im zweistündigen Rundgang vor Ort lernten wir, wie funktionierende und lebenswerte Stadtentwicklung aussehen kann. Der Tag klang mit einem gemütlichen Abendessen im vietnamesischen Restaurant aus.

 
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Tag 2

Der zweite Tag der GründerInnenreise nach Berlin widmete sich voll dem Thema Coworking - gerade passend zur Berlin Coworking Week. Zuerst am Plan: das Coworking Space WeWork im Sony Center. Hier direkt am Potsdamer Platz verteilen sich vom 8. bis 10. Stockwerk schmucke Büroplätze, Plätze zum kreativen Austausch und natürlich mehrere Lounges zum Kaffee trinken. Der wunderbare Blick über den Großen Tiergarten in Richtung Reichstag macht das Arbeiten hier noch angenehmer. Nach einer kurzen Führung führte die Route zum Rosenthaler Platz. Denn dort erwarteten uns schon Ansgar und Tobias.

Die beiden sind Betreiber des Café St. Oberholz. Und dieser Ort steht seit 2005 in den Geschichtsbüchern der Berliner Startup-Szene. Warum? Weil das St.Oberholz (neben dem betahaus in Berlin) als Ursprung von Coworking in Europa gilt. Eindrucksvoll! Hier - inspiriert von der Wiener Kaffeehauskultur - sitzen viele mit Laptop und Cappuccino und erledigen ihre Arbeit. Das Kaffeehaus als vollwertiger Arbeitsplatz - hier wird die klassische Coworking-Kultur voll gelebt. Über dem Café im Erdgeschoß und Obergeschoss befindet sich ein Coworking Space für Mitglieder, Teamräume, Konferenzräume und Apartments. Kein Wunder, dass hier auch Unternehmen wie Zalando ihren Ursprung fanden.

Bevor es zur Coworking Tour durch das St. Oberholz ging, um mehr vom unglaublichen Unternehmens-Spirit zu erfahren, erhielten wir im St. Oberholz eine exklusive Lunch Lecture zum Thema Unternehmensführung, die wir bei einem köstlichen Mittagessen genießen. Persönlich vorgetragen vom Chef des Hauses Ansgar Oberholz. Tobias, Coworking Manager beim St. Oberholz, klärte uns danach in seiner Hausführung über sehr interessante Fakten auf. Zum Beispiel: nicht nur Startup-GründerInnen finden hier Platz, sondern auch Innovations-Teams großer Unternehmen wie Triumph Adler oder Mercedes. Und die Zahl der internationalen Teams im St. Oberholz (ca. 80%) ist sehr hoch. Besonders die Erzählungen über die Entstehung der Berliner Startup-Szene im Kontext ihrer Geschichte und des Wirtschaftsstandortes - Berlin war und ist stark von Kreativen und selbständigen Wirtschaftstreibenden abhängig - war besonders spannend.

Das Konzept hier ist einzigartig: Die langen Arbeitstische haben die Community geschaffen, flexible Raumnutzung ist selbst im denkmalgeschützten Turm des Gebäudes möglich. Das Café dient in allen Gebäuden als Front Desk für die Coworking-Räume. Und regelmäßige Events sehen naturgemäß auf dem Plan. Heute entwickelt das Team sogar Coworking-Konzepte für Externe (Coworking as a Service) und bilden Coworking Manager aus. Öfters erwähnt Tobias im Vortrag, dass sehr guter Kaffee wichtig für Coworking ist. Dafür werden sogar eigene Baristas ausgebildet. Das ist Leidenschaft!

Das Coworking-Netz von St. Oberholz erstreckt sich heute bereits über 3 Standorte in Berlin. Bei einem dieser Standorte (St. Oberholz Zehdenicker, besteht seit 2015) wurden wir später zum netten Networking-Dinner und Get-Together mit Kollegen aus Berlin geladen. Wir durften unter anderem Mag. Simon Wendelin Burger, StV. Wirtschaftsdelegierter des AußenwirtschaftsCenter Berlin der WKO und Wirtschaftssenatoren aus dem Berliner Stadtsenat kennenlernen.

 
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Tag 3

Der folgende Tag stand im Zeichen der Startupnight. Der Besuch eines der größten Startup-Events Europas war selbstverständlich Pflicht! Tagsüber verfolgten wir lehrreiche Keynotes im Rahmen der Konferenz, am Abend besuchten wir die Stände von über 250 Startup-Ausstellern in den vier Locations und networkten mit Berliner GründerInnen. Ob Künstliche Intelligenz, VR oder FinTech - hier waren alle großen Trends dieser Zeit vertreten. Und mit Mono & Nikitaman als Live-Band und einer Aftershow Party auch ein schönes Abendprogramm.

 
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Tag 4

Der letzte Tag der GründerInnenreise gab allen TeilnehmerInnen noch einmal die Möglichkeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Ob eine Fahrt auf der Spree oder ein Besuch beim Checkpoint Charly - Berlin bietet viel abseits des Brandenburger Tores. Spät abends kehrte die Reisegruppe schließlich nach Graz zurück. In diesen Tagen hat jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer wertvolle Kontakte geschlossen und fachspezifische Impulse gesammelt.

Vielen Dank gilt den OrganisatorInnen der Reise, insbesondere Stefanie Stebegg, die ein sehr lehrreiches Programm für die teilnehmenden GründerInnen zusammengestellt hat. Was von der GründerInnenreise nach Berlin bleibt, sind tolle Eindrücke einer lebendigen Szene und wahnsinnig viel Inspiration für den Gründungsstandort Graz.

 
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Werner Sammer

 
 

Werner Sammer, studierter Betriebswirt und akademischer Medienfachmann, holte sich in Berlin Inspiration und Ideen für Initiativen in der Grazer Startup-Szene. 2012 hat er den studentischen Gründerverein IdeenTriebwerk Graz mitgegründet und von 2014 bis 2016 als Präsident geführt. Beim Grazer Company Builder und Startup-Unterstützer Up to Eleven ist er für das Corporate Marketing & PR zuständig.

www.ideentriebwerkgraz.com

www.ut11.net

 
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